Sonntag, 21. Oktober 2007

Gekko-Bar

Martin und ich sind gerne in der Gekko-Bar zum Abendessen. Die Besitzerin Urara und ihr Mann Ike-Chang haben die Bar vor 1 Jahr und 4 Monaten eröffnet. Das Publikum ist sehr divers, vom Universitätsprofessor bis hin zum Sushi-Meister (Kugelfischniveau) haben wir schon die unterschiedlichsten Leute kennengelernt. Noch einige Bilder von der Gekko-Bar, ein gutes Sortiment an Sake:



















... gegessen wird direkt an der Bar:



















Urara, die Besitzerin der Bar bietet abends frischgebackene Bagels und andere Brötchen an:








Festival-Umzug

Wiedereinmal wurden wir Zeugen eines religiösen Umzuges.
Eröffnet wurde dieser von einem Mann mit grosser Nase.




Ginkakuji-Tempel in Kyoto

Am Sonntag schauten sich Martin und ich den Ginkakuji Tempel an. Wir spazierten durch wunderschöne Gärten und bestaunten das Weltkulturerbe. Danach ging es auf den Daimonji-Berg (466 Meter) rauf - es war so schön, da werden wir sicher wieder raufgehen.



















In einem Monat wird es hier sehr bunt sein. Der November sei einer der schönsten Monate in Kyoto.


























Das Kingsizebed

Hier ist es:



















Am Mittwoch wird der Kotatsu geliefert, den ich mir gestern im Muji-Geschäft ausgesucht habe - er soll in mein schönes Arbeitszimmer:



















Heute wollte ich abends noch ins Nitori gehen - es hat bis 21 Uhr geöffnet. Doch die frische Luft hat mich müde gemacht und ich geniesse gleich den Aufenthalt in meiner eigenen Wohnung, die eine Minute Fussweg von meinem Arbeitsplatz entfernt liegt.

Motorradschauen










































Der Samstag war sehr anstrengend. Nach dem Umzug in die neue Wohnung, gings zum Motorradschauen. Danach fuhren wir mit dem Fahrrad ins Zentrum von Kyoto in die Nähe der Sanjo-Station und ich kaufte mir im Muji-Geschäft einen Kotatsu - am Mittwoch wird der feine Heiztisch samt Decken geliefert.

Freitag, 19. Oktober 2007

Mein Inkan!!!!

Shibata-san, ein Forscher aus meiner Abteilung, hat mir mein Inkan (meine Stempelunterschrift) designt - das oberste Kanji (chinesisches Schriftzeichen) bedeutet "fliessend", das nächste ist der erste Teil vom Kanji für "Kosmos", könnte mit "Offener Himmel " übersetzt werden, der dritte Teil ist das Kanji für "Reisfeld", hin und wieder wird es auch mit "Gehirn" übersetzt.

Ein feines Abendessen

gab es in der Nora-Bar - ich hatte mir Salat und Koimoni (kleine Kartoffel in Soyasauce gekocht) bestellt, bekam dann noch von meinen "Barnachbarn" 2 Sushi (Ebi-Sushi und ?) sowie einen Heshiko-Fisch (kein Foto) geschenkt:



















In der Gekko-Essbar gab es Obou (Krenwurzel) mit Conniyaku, daneben Shiyako (Minifisch, soviele Fische hab ich in meinem Leben noch nie gegessen!!!) & Shishito (grüne Paprikaschoten & Sanshyou (Pfefferähnliches), ganz rechts Meeresalgen.

Montag, 15. Oktober 2007

Möbellieferung Teil 1

Heute hab ich den Schlüssel zu meiner Wohnung bekommen. Der Gasmann kam persönlich vorbei, um den Herd und den Heizboiler anzuschliessen. Für den Strom reichte ein Telefongespräch von Sayaka-san. Und bei den Wasserwerken musste man persönlich vorbei.... mit Hilfe von Sayaka- und Wada-san kein Problem. Zudem bekam ich die heute erworbenen, gebrauchten Elektrogeräte geliefert: einen Kühlschrank (16900 Yen), eine Mikrowelle mit Backrohrfunktion (4900 Yen) und eine Waschmaschine (9000 Yen, die 1-Temperatur-Variante) geliefert - in den Lieferpausen schaute ich mich noch in einem kleinen Möbelgeschäft um, und fand eine passende Esszimmereinrichtung (neu, 25000 Yen), die auch noch am selben Tag geliefert werden konnte:



















In ganz Japan gibt es übrigens 2 Ikea-Geschäfte, die nächsten befinden sich in der Nähe von Tokyo (in Funabashi und Kohoku). Im Sommer 2009 wird in Kobe ein Ikea eröffnet.

Mein Kingsize-Bed wird erst am Samstag geliefert. Dann ziehe ich richtig ein!

Shopping & Kotatsu

Am Freitag war ich mit Sayaka-san im NITORI, einem Einkaufszentrum, das halbwegs leistbare Preise haben sollte. Da sah ich sie zum ersten Mal die KOTATSU - beheizbare Tische:



















Dabei wird eine Decke zwischen 2 Tischplatten gelegt und ein Heizelement ist unter der unteren Tischplatte (so die moderne Version, mehr Infos: http://en.wikipedia.org/wiki/Kotatsu):



















Noch konnte ich mich nicht für ein solches Möbelstück entscheiden, mal sehen, wie kalt es wird!
Zumindest habe ich am Freitag ein passendes Bett gefunden. In diesem Kaufhaus war das Kingsize-Bed 140 cm breit, ein breiteres Bett gab es gar nicht.
























Als ich diesen Stuhl sah, wusste ich gleich, in welchem Geschäft Martin einen Teil seiner Einrichtung gekauft hatte:

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Sushi....


...steht auf meinem T-Shirt und sorgte für Gelächter in meiner Arbeitsgruppe. Zudem ist noch eine Art Goldfisch drauf, den man nie als Sushi essen würde. Das wäre ja so, als würde man "Schnitzel" auf seinem T-Shirt stehen haben. Und dazu noch anstatt einem Schwein oder einer Kuh, einen Elefanten drauf hätte ;).

Montag, 8. Oktober 2007

Der Kamo-Fluss...





...fliesst von Norden nach Süden durch das Zentrum von Kyoto. An den Ufern kann man sich wunderbar erholen.

Yopparai zya arimasen!

Der erste Abend gemeinsam mit Martin in einem Lokal in der Nachbarschaft war sehr amüsant. Wir kamen mit einigen Leuten richtig ins Gespräch.










Van Chan würgt hier Martin.










Die Mädels des Abends.










Der Koch und DJ sowie die Barchefin.

Die Wohnungsuche in Kyoto...

...war sehr anstrengend, aber interessant. Ich habe sehr viele alte Häuser in -Japanese style- gesehen und mich - mit Entscheidungshilfe von Martin - für ein Holzhaus 1 Minute von meinem Arbeitsplatz entfernt entschieden. Da es im Winter 10 Grad sowohl Aussen- als auch Innentemperatur haben wird, hat mich Sayaka-san über verschiedenste Heizmöglichkeiten informiert: beheizte Tischplatte, beheizbare Teppichböden... auf meine Stromrechnung bin ich schon gespannt! Am 15. Oktober werde ich in meine Wohnung einziehen und Fotos erst online stellen, wenn schon einige Möbel drin stehen.

Bedeutung von -Mottainai-















Bei der Wohnungssuche haben mir zwei Leute aus dem Labor geholfen: Sayaka HIGUCHI und WADA-san. Zur Mittagspause ging es in ein veganes Lokal namens PEACE. In Japan gilt es als sehr unhöflich, wenn man etwas im Teller übrig lässt. Man nennt es -mottainai-, was man mit -verschwenderisch- oder wie in diesem Lokal mit -wasteful- übersetzen kann. Nun, Sayaka und ich gaben uns daher sehr Mühe, unsere Mittagsmenüs fertig zu essen...



Bin schon 6 Tage in Kyoto...

...und hatte noch keine Zeit einen Eintrag in meinem Blog zu machen! Mit 26,8 kg beim Check-in war ich etwas nervös, dass ich viel dafür bezahlen müsste (zudem wären ja noch über 15 kg Handgepäck gekommen!). Doch Emirates sei Dank war mein Umzug nach Japan kein Problem. Der Flug war sehr angenehm, zum Glück habe ich noch zwei Verwandte im ersten Flugzeug getroffen (Doris und Armin!!!), daher war die Wartezeit beim Umstieg in Dubai schnell vorbei. Vom Kansai International Airport gings mit dem Flughafentaxi nach Kyoto/Sakyo-Ku ins Yoshida-Viertel zu Clement Lamy. Er arbeitet auch bei Agata-sensei. Da er bis 20. Oktober auf Urlaub sein würde, hatte er mir seine Wohnung für die erste Zeit angeboten.
Clement erklärte mir die wichtigsten Dinge - wie zum Beispiel: wo bekomme ich mit einer ausländischen Bankkarte Geld, wo ist das Büro von Agata-sensei, mein Arbeitsplatz, die Immigrationsregistrierungstelle, der Japanisch-Kurs, usw.; meistens waren wir mit dem Fahrrad unterwegs, es war einfach genial.
In Agata-senseis Büro gabs dann gleich am Mittwoch Abend eine Welcome-Party mit Sushi, Bier und Sake! Die nächsten Tage war ich mit Organisatorischem beschäftigt - vorallem mit der Wohnungssuche...